PROJEKT
HEARTBEAT UGANDA

Das Hauptproblem der Gemeinden in Uganda und überall, wo Menschen vom Goldabbau abhängig sind, ist das Fehlen von anderen Erwerbsmöglichkeiten. In den Goldminen wird mit der Hand und häufig ohne die nötige Schutzkleidung gearbeitet. So kommen die Betroffenen täglich mit hochgiftigem Quecksilber in Kontakt und verdienen nur dann Geld, wenn sie tatsächlich Gold finden. Um dies zu ändern, setzen wir uns für alternative Erwerbstätigkeiten in unserer Partnergemeinde in Uganda ein. Gemeinsam mit den Minenarbeitern suchen wir nach Wegen in eine Zukunft ohne Goldabbau.

JETZT SPENDEN!

MACH BEKANNTSCHAFT MIT DEN GOLDMINENARBEITERN

ROBERT WANYAMA

Hydrologe, im Goldminensektor tätig seit 1988. Robert ist einer der führenden, kreativen Köpfe der Gemeinde. Seine Visionen und Ideen für die Zukunft sind zielführend, auch bezüglich eines unabhängigen und würdevollen Lebens für seine Mitmenschen. Eines seiner wichtigsten Projekte ist die Honigproduktion aus nachhaltiger Imkerei. Sein Kernanliegen ist die Entwicklung alternativer Einkommensquellen für seine Gemeinde.

FREDERIC A. W. MUDOOTI

Ist 49 Jahre alt und hat sein ganzes Leben lang in den Goldminen gearbeitet. “Die Schächte sind tief. Und je tiefer Du gehst, desto größer die Gefahr, dass der Schacht zusammenbricht. Manchmal werden wir gezwungen, bis zu 20 Meter hinabzusteigen. Wenn das Grundwasser steigt und nicht schnell genug abgepumpt werden kann, werden die Wände weich und brechen zusammen. “

JOSEPH WAFULA

Arbeitet seit etwa 20 Jahren in den Minen. Um sich und seine Familie zu versorgen, ist er “andauernd beschäftigt.” Während der Regenzeit, wenn der Goldabbau nicht möglich ist, arbeitet er im Garten. Er sagt: “Ich träume davon, dass es uns irgendwann einmal gut geht…”

JOSEPHINE AGUTTU

Kämpft unerbittlich für die Rechte der Arbeiterinnen in den Goldminen und ist überzeugt, dass Bildung dabei eine Schlüsselrolle spielt. Sie ist Schatzmeisterin einer Vereinigung von Minenarbeiterinnen und arbeitet teilzeit als Lehrerin. Die Mutter von vier Kindern blickt hoffnungsvoll auf das HEARTBEAT UGANDA Projekt. “Das, wonach wir so lange gesucht haben, scheint endlich in greifbarer Nähe.”

BETTY MASINDE

Betty ist Mutter von vier Kindern. Obwohl sie jeden Tag in der Mine arbeitet, kommt sie kaum über die Runden und kann ihren Nachwuchs nicht in die Schule schicken. Um ihre Familie mit dem Grundlegenden versorgen zu können, züchtet sie Gemüse in ihrem Garten. Ihr Leben ist geprägt von ständigen Herausforderungen.

SIMON WABIRE

Simon arbeitet seit seiner Kindheit in den Minen. Mittlerweile leitet er eine Vereinigung von Minenarbeitern. Wenn man ihn nach seiner Meinung zur Minenarbeit und möglichen Alternativen wie der Landwirtschaft fragt, antwortet er: “Ich würde zur Mine gehen, aber zur Landwirtschaft rennen.” Ohne Zweifel bevorzugt er Letzteres.

MARY NANJALA

Mary ist ebenfalls Mutter und eine zentrale, weibliche Figur in der Goldminengemeinschaft ihres Dorfes. Als Schatzmeisterin ihrer Minengruppe (SWIMA) ist sie eine verantwortungsbewusste und verlässliche Frau. Neben der Minenarbeit lebt sie außerdem von Ziegenhaltung. Wie die meisten ihrer Mitmenschen strebt sie nach einem Leben ohne die fatalen Risiken des Goldabbaus.