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Earthbeat Foundation
GOLD. MACHT. VERANTWORTUNG.

Gold ist wertvoll. Aber für wen?

Gold schafft Milliardenwerte. Doch die Menschen am Anfang der Lieferkette profitieren kaum davon. Stattdessen arbeiten sie unter prekären Bedingungen, zerstören mangels Alternativen ihre eigene Lebensgrundlage und bleiben von wirtschaftlicher Teilhabe und Mitgestaltung weitgehend ausgeschlossen.

Seit 2012 arbeitet die Earthbeat Foundation daran, das zu verändern. Wir schaffen wirtschaftliche Alternativen, stärken lokale Wertschöpfung und hinterfragen die Strukturen einer Industrie, deren Gewinne und Risiken extrem ungleich verteilt sind.

Denn echte Veränderung beginnt nicht beim guten Gewissen. Sondern dort, wo wir Systeme verändern.

SEIT 2012. VOR ORT. MIT WIRKUNG.

Veränderung ist messbar.

Wir reden nicht nur über Veränderung. Wir schaffen neue wirtschaftliche Perspektiven, stärken Unabhängigkeit und geben der Natur Raum, sich zu erholen.

150+

Menschen mit neuen Einkommensperspektiven

3

Minenstandorte renaturiert

90+

Menschen in Bienenzucht ausgebildet

3

Sparprogramme mit je 2.000 USD gefördert

25+

Finanzbildungstrainings durchgeführt, inklusive Zugang zu Bankkonten

5

Hektar Land wiederhergestellt

Earthbeat Foundation

DIE STRUKTUREN HINTER DEM GOLD

Gold gehört zu den wertvollsten Rohstoffen der Welt. Doch sein Reichtum ist extrem ungleich verteilt.

Mehr als 25 Millionen Menschen arbeiten weltweit im handwerklichen und Kleinbergbau. Für viele ist er die einzige Möglichkeit, ihren Lebensunterhalt zu sichern. Sie arbeiten unter gefährlichen Bedingungen, oft ohne soziale Absicherung, wirtschaftliche Alternativen oder die Möglichkeit, ihre Arbeitsbedingungen selbst mitzugestalten. Quecksilber gefährdet ihre Gesundheit, der Abbau zerstört Böden, Wälder und Gewässer.

Doch das eigentliche Problem reicht weit über die Minen hinaus.

Bis heute prägen koloniale Machtverhältnisse, ungleiche Handelsbeziehungen und fehlende lokale Wertschöpfung den globalen Rohstoffhandel. Während mit Gold weltweit Milliarden verdient werden, bleibt in den Förderregionen häufig zu wenig, um langfristig Wohlstand und wirtschaftliche Unabhängigkeit aufzubauen.

Das ist kein Zufall. Es ist eine Frage der Strukturen. Und Strukturen lassen sich verändern.

Genau hier setzt Earthbeat an. Wir verbinden konkrete wirtschaftliche Alternativen vor Ort mit Aufklärung, politischem Dialog und strategischen Partnerschaften. Gemeinsam mit Menschen in den Förderregionen, Unternehmen und politischen Entscheidungsträgern arbeiten wir an einer Rohstoffwirtschaft, die Wertschöpfung gerechter verteilt und echte Teilhabe ermöglicht.

Goldabbau: Die harten Fakten

Wieso wir alle gemeinsam handeln müssen

Handwerkliche Goldgräber

Rund 90 % der Arbeitskräfte in der Goldgewinnung arbeiten handwerklich – unter prekären Bedingungen. Sie produzieren jährlich 300–500 Tonnen Gold, was 15–25 % des weltweiten Bedarfs deckt. Doch Arbeitssicherheit ist oft mangelhaft bis katastrophal.

Millionen Menschen betroffen

Etwa 30 Millionen Menschen sind direkt und 100 Millionen indirekt im Goldbergbau tätig. Moderne Sklaverei, Ausbeutung und Korruption sind an der Tagesordnung. Zudem verursachen Quecksilber und andere giftige Stoffe massive Umweltschäden, während die Rohstoffausbeutung rasant voranschreitet.

Afrikas Kleinbergbau – harte Realität

Armut, Konflikte und Wirtschaftskrisen treiben immer mehr Menschen in den Kleinbergbau. Besonders betroffen: Kinder, die unter schlechten Bedingungen arbeiten. Hinzu kommen fehlende Hygiene, medizinische Versorgung, Drogenmissbrauch, Alkoholismus und schwere Krankheiten.

UNSER FOKUS: BUSIA, UGANDA

In Busia, Uganda, wo der Goldabbau für viele Menschen die einzige Einkommensquelle ist, bauen wir gemeinsam mit lokalen Partnern wirtschaftliche Alternativen auf.

Mit Heartbeat Honey entsteht ein eigenständiges Sozialunternehmen rund um die Imkerei. Von der Ausbildung über die Verarbeitung bis zum Verkauf von Honig und Bienenwachs soll die gesamte Wertschöpfung vor Ort stattfinden. So entstehen neue Einkommensmöglichkeiten, unternehmerische Perspektiven und mehr wirtschaftliche Unabhängigkeit.

Denn unser Ziel ist nicht, Menschen dauerhaft zu unterstützen. Sondern Strukturen zu schaffen, die langfristig ohne uns funktionieren.

Hier Projekte aktiv mitgestalten

Heartbeat Uganda

Der „Honey Hub" bildet das operative Zentrum unseres Engagements in Busia: Hier durchlaufen Teilnehmende ein strukturiertes Ausbildungsprogramm, das handwerkliche Fertigkeiten der Imkerei mit gezielter Finanzbildung verknüpft, von der Bienenpflege über die Honigverarbeitung bis zur eigenständigen Vermarktung. Auch Kinder und Jugendliche werden aktiv eingebunden. Mit eigenen Bienenstöcken erwirtschaften sie ein Einkommen, das direkt ihre Schulausbildung finanziert, und durchbrechen damit frühzeitig den Kreislauf intergenerationaler Armut. So entsteht aus einem einzelnen Ausbildungszentrum eine tragfähige lokale Infrastruktur, die weit über die Imkerei selbst hinauswirkt.

Unsere Supporter:innen

Earthbeat Foundation
Worte, die Wandel finanzieren

Wie viele leben kostet ein Karat?

In "Wie viele Leben kostet ein Karat" verbindet Guya Merkle, Gründerin der Earthbeat Foundation, persönliche Erfahrung mit einer fundierten Auseinandersetzung mit den strukturellen Herausforderungen der Goldindustrie. Mit jedem Kauf über folgenden Link spendet sie ihre Autorinnenmarge vollständig an die Earthbeat Foundation und die Projekte vor Ort.

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Spenden und Partnerschaften

Partnerschaften

Ob als Unternehmen, Institution oder Einzelperson: Wir laden Sie ein, gemeinsam tragfähige, nachhaltige Einkommensalternativen für Gemeinden in Goldabbauregionen wie Busia, Uganda zu erschließen. Für Unternehmen und Industrie reicht unsere Zusammenarbeit von Projektpartnerschaften bis zur Beratung beim Bezug von Gold aus ethisch verantwortungsvoll operierenden Quellen.

Hier Partner:in werden

Spenden per PayPal

Jede Spende fließt direkt in unsere Projekte vor Ort, etwa in den Aufbau neuer Erwerbsalternativen in Busia, Uganda. Für Rückfragen erreichen Sie uns gerne direkt unter connect@earthbeatfoundation.org. 

Auf Wunsch stellen wir Ihnen selbstverständlich eine Spendenquittung aus.

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