Veränderung ist messbar.
Wir reden nicht nur über Veränderung. Wir schaffen neue wirtschaftliche Perspektiven, stärken Unabhängigkeit und geben der Natur Raum, sich zu erholen.
150+
Menschen mit neuen Einkommensperspektiven
3
Minenstandorte renaturiert
90+
Menschen in Bienenzucht ausgebildet
3
Sparprogramme mit je 2.000 USD gefördert
25+
Finanzbildungstrainings durchgeführt, inklusive Zugang zu Bankkonten
5
Hektar Land wiederhergestellt
DIE STRUKTUREN HINTER DEM GOLD
Gold gehört zu den wertvollsten Rohstoffen der Welt. Doch sein Reichtum ist extrem ungleich verteilt.
Mehr als 25 Millionen Menschen arbeiten weltweit im handwerklichen und Kleinbergbau. Für viele ist er die einzige Möglichkeit, ihren Lebensunterhalt zu sichern. Sie arbeiten unter gefährlichen Bedingungen, oft ohne soziale Absicherung, wirtschaftliche Alternativen oder die Möglichkeit, ihre Arbeitsbedingungen selbst mitzugestalten. Quecksilber gefährdet ihre Gesundheit, der Abbau zerstört Böden, Wälder und Gewässer.
Doch das eigentliche Problem reicht weit über die Minen hinaus.
Bis heute prägen koloniale Machtverhältnisse, ungleiche Handelsbeziehungen und fehlende lokale Wertschöpfung den globalen Rohstoffhandel. Während mit Gold weltweit Milliarden verdient werden, bleibt in den Förderregionen häufig zu wenig, um langfristig Wohlstand und wirtschaftliche Unabhängigkeit aufzubauen.
Das ist kein Zufall. Es ist eine Frage der Strukturen. Und Strukturen lassen sich verändern.
Genau hier setzt Earthbeat an. Wir verbinden konkrete wirtschaftliche Alternativen vor Ort mit Aufklärung, politischem Dialog und strategischen Partnerschaften. Gemeinsam mit Menschen in den Förderregionen, Unternehmen und politischen Entscheidungsträgern arbeiten wir an einer Rohstoffwirtschaft, die Wertschöpfung gerechter verteilt und echte Teilhabe ermöglicht.
Wieso wir alle gemeinsam handeln müssen
Handwerkliche Goldgräber
Rund 90 % der Arbeitskräfte in der Goldgewinnung arbeiten handwerklich – unter prekären Bedingungen. Sie produzieren jährlich 300–500 Tonnen Gold, was 15–25 % des weltweiten Bedarfs deckt. Doch Arbeitssicherheit ist oft mangelhaft bis katastrophal.
Millionen Menschen betroffen
Etwa 30 Millionen Menschen sind direkt und 100 Millionen indirekt im Goldbergbau tätig. Moderne Sklaverei, Ausbeutung und Korruption sind an der Tagesordnung. Zudem verursachen Quecksilber und andere giftige Stoffe massive Umweltschäden, während die Rohstoffausbeutung rasant voranschreitet.
Afrikas Kleinbergbau – harte Realität
Armut, Konflikte und Wirtschaftskrisen treiben immer mehr Menschen in den Kleinbergbau. Besonders betroffen: Kinder, die unter schlechten Bedingungen arbeiten. Hinzu kommen fehlende Hygiene, medizinische Versorgung, Drogenmissbrauch, Alkoholismus und schwere Krankheiten.
UNSER FOKUS: BUSIA, UGANDA
In Busia, Uganda, wo der Goldabbau für viele Menschen die einzige Einkommensquelle ist, bauen wir gemeinsam mit lokalen Partnern wirtschaftliche Alternativen auf.
Mit Heartbeat Honey entsteht ein eigenständiges Sozialunternehmen rund um die Imkerei. Von der Ausbildung über die Verarbeitung bis zum Verkauf von Honig und Bienenwachs soll die gesamte Wertschöpfung vor Ort stattfinden. So entstehen neue Einkommensmöglichkeiten, unternehmerische Perspektiven und mehr wirtschaftliche Unabhängigkeit.
Denn unser Ziel ist nicht, Menschen dauerhaft zu unterstützen. Sondern Strukturen zu schaffen, die langfristig ohne uns funktionieren.
Heartbeat Uganda
Heartbeat Uganda
Der „Honey Hub" bildet das operative Zentrum unseres Engagements in Busia: Hier durchlaufen Teilnehmende ein strukturiertes Ausbildungsprogramm, das handwerkliche Fertigkeiten der Imkerei mit gezielter Finanzbildung verknüpft, von der Bienenpflege über die Honigverarbeitung bis zur eigenständigen Vermarktung. Auch Kinder und Jugendliche werden aktiv eingebunden. Mit eigenen Bienenstöcken erwirtschaften sie ein Einkommen, das direkt ihre Schulausbildung finanziert, und durchbrechen damit frühzeitig den Kreislauf intergenerationaler Armut. So entsteht aus einem einzelnen Ausbildungszentrum eine tragfähige lokale Infrastruktur, die weit über die Imkerei selbst hinauswirkt.
World Gold Day
World Gold Day
Der World Gold Day macht sichtbar, was hinter der Ressource Gold steckt, die für unsere Gesellschaft so bedeutend ist. Denn kaum jemand weiß, welchen Weg das Gold im eigenen Schmuckstück oder Smartphone tatsächlich zurückgelegt hat, bevor es bei uns ankommt. Der World Gold Day lädt dazu ein, gemeinsam mit Expert:innen, Unternehmen, Politik und Verbraucher:innen über einen verantwortungsvollen Umgang mit Gold zu sprechen und Lösungen aufzuzeigen, wie der Rohstoff künftig positive Wirkung statt Ausbeutung entfalten kann
Kreislaufwirtschaft
Kreislaufwirtschaft
Bei vielen Rohstoffen bedeutet mehr Recycling automatisch weniger Abbau. Bei Gold ist das anders: Gold ist nicht nur ein Material, sondern auch eine globale Währung und Wertanlage. Selbst wenn die Recyclingquote steigt, wird deshalb nicht automatisch weniger Gold gefördert. Der Abbau geht weiter – oft unter Bedingungen, die Mensch und Natur ausbeuten. verfolgt einen holistischen Ansatz. Wir bringen Gold zurück in den Kreislauf, statt es ungenutzt in Schubladen liegen zu lassen. Gleichzeitig arbeiten wir daran, den bestehenden Abbau verantwortungsvoller zu machen und betroffene Communities durch alternative Einkommensquellen zu stärken.
Unsere Supporter:innen
Wie viele leben kostet ein Karat?
In "Wie viele Leben kostet ein Karat" verbindet Guya Merkle, Gründerin der Earthbeat Foundation, persönliche Erfahrung mit einer fundierten Auseinandersetzung mit den strukturellen Herausforderungen der Goldindustrie. Mit jedem Kauf über folgenden Link spendet sie ihre Autorinnenmarge vollständig an die Earthbeat Foundation und die Projekte vor Ort.
Spenden und Partnerschaften
Partnerschaften
Ob als Unternehmen, Institution oder Einzelperson: Wir laden Sie ein, gemeinsam tragfähige, nachhaltige Einkommensalternativen für Gemeinden in Goldabbauregionen wie Busia, Uganda zu erschließen. Für Unternehmen und Industrie reicht unsere Zusammenarbeit von Projektpartnerschaften bis zur Beratung beim Bezug von Gold aus ethisch verantwortungsvoll operierenden Quellen.
Spenden per PayPal
Jede Spende fließt direkt in unsere Projekte vor Ort, etwa in den Aufbau neuer Erwerbsalternativen in Busia, Uganda. Für Rückfragen erreichen Sie uns gerne direkt unter connect@earthbeatfoundation.org.
Auf Wunsch stellen wir Ihnen selbstverständlich eine Spendenquittung aus.

